Edition Staub wurde 2013 gegründet. Seitdem haben sich zwei Themenschwerpunkte herausgebildet:

  1. Literarische Texte wie Erzählungen, Essays und Gedichte

  2. Texte zur Architektur und Architekturtheorie.

Zu den Erzählungen gehören Bücher wie “Das mächtige Häuflein“ (2017) und “Die Brandstifter von Dünkelkirchen“ (2014). Einen Essay in Romanform bietet “Das Artemisianische Prinzip“ (2014) über die Komponistin Maria Antonia Walpurgis, die im 18. Jahrhundert lebte. Beiträge zur Lyrik bieten die beiden Bändchen “Dasistal“ (2016) und “Neues aus Liliput“ (2016). Bis auf den Romanessay sind sämtliche Bücher mit Zeichnungen versehen, die mehr als bloße Illustrationen sein wollen. Dieses Prinzip der Kombination ästhetisch gleichwertiger Texte und Bilder werden wir beibehalten. Im Herbst 2018 erscheint “Der baumelnde Storch“ mit 64 Kurzgeschichten von Gerd de Bruyn und ebenso vielen Zeichnungen von Alban Janson.

Im Bereich Architektur sind bislang drei Bände erschienen: die Aufsatzsammlung “Theorie der modernen Architektur“ (2017) und der über 320 Seiten umfassende Katalog “Ideenparadiese“ (2018), der die phantasievollsten Arbeiten versammelt, die in den letzten fünf Jahren im Rahmen des von Markus Allmann und Gerd de Bruyn geleiteten Masterstudios an der Universität Stuttgart entstanden. Ganz neu im Programm ist eine Erstlingsschrift von Le Corbusier, die er 1918 mit seinem Freund und Mitstreiter Amadée Ozenfant verfasste: ein Manifest gegen den Kubismus mit dem Titel “Après le Cubisme”. Zum ersten Mal liegt dieser Text in deutscher Übersetzung vor samt einem ausführlichen Erläuterungstext des Architekturtheoretikers Hartmut Mayer.